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Jurgen Mollemann deutscher Politiker MdL MdB Sprache Beobachten Bearbeiten Jurgen Wilhelm Mollemann 15 Juli 1945 in Augsburg 5 Juni 2003 in Marl Loemuhle war ein deutscher Politiker FDP Unter Bundeskanzler Helmut Kohl war er von 1987 bis 1991 Bundesminister fur Bildung von Januar 1991 bis Januar 1993 Bundesminister fur Wirtschaft und ab Mai 1992 zudem Vizekanzler Im Januar 1993 trat er wegen der Briefbogenaffare von diesen beiden Amtern zuruck Jurgen Mollemann 2002 Im Jahr 2000 war er Spitzenkandidat der nordrhein westfalischen FDP bei der Landtagswahl Die FDP erhielt 9 8 Prozent der Stimmen Mollemann wurde Landtagsabgeordneter 2002 2003 geriet er durch einige Interviewaussagen ein nicht von der FDP autorisiertes Wahlkampf Flugblatt und irregulare Finanzpraktiken erneut in die Kritik verlor seine Parteiamter und sah einem Strafverfahren entgegen Er starb 2003 bei einem Fallschirmsprung Es wurde Suizid Absicht vermutet jedoch nicht nachgewiesen wodurch Verschworungstheorien entstanden Inhaltsverzeichnis 1 Ausbildung und Beruf 2 Familie und Sport 3 Parteipolitische Amter 4 Offentliche Amter 5 Affaren 5 1 Briefbogenaffare 5 2 Erzwungener Rucktritt und Comeback 5 3 Die Mollemann Affare 2002 2003 5 3 1 Antisemitismus Vorwurfe und Faltblatt Affare 5 3 2 Schwarzgeld Affare und Parteiaustritt 6 Tod 7 Nachwirkungen 8 Ehrungen 9 Schriften 10 Literatur 11 Weblinks 12 EinzelnachweiseAusbildung und Beruf BearbeitenJurgen Mollemann wuchs am linken unteren Niederrhein in Appeldorn heute ein Ortsteil von Kalkar auf Er war Schuler am Klever Freiherr vom Stein Gymnasium und wechselte zum Amplonius Gymnasium in Rheinberg Nach dem Abitur 1965 leistete er Wehrdienst als Reserveoffizieranwarter im Fallschirmjagerbataillon 263 in Zweibrucken und Bad Bergzabern nach mehreren Wehrubungen wurde er zum Oberleutnant der Reserve befordert Ab 1966 studierte er an der Padagogischen Hochschule PH in Munster Deutsch Geschichte und Sport und schloss das Studium 1969 mit dem ersten und 1971 mit dem zweiten Staatsexamen fur das Lehramt an Grund und Hauptschulen ab Ab 1969 war er als Lehrer in Beckum tatig 1 1978 war er fur den Flick Konzern tatig Ab 1993 war Mollemann Inhaber der Firma WEB TEC Wirtschafts und Exportberatung Familie und Sport BearbeitenMollemann war in zweiter Ehe verheiratet mit Carola Mollemann Appelhoff 1949 Sie war von 1979 bis 1994 sowie seit 1999 FDP Ratsmitglied in Munster und fuhrte von 1999 bis 2019 die Munsteraner FDP Ratsfraktion 2 Aus dieser Ehe gingen zwei Tochter hervor aus erster Ehe hatte Mollemann eine weitere Tochter Ab 1989 war er Mitglied des Aufsichtsrats bis 1994 Verwaltungsrat des Fussballklubs FC Schalke 04 von 1993 bis 1995 und 1998 bis 2001 als Vorsitzender 3 Parteipolitische Amter BearbeitenVon 1962 bis 1969 war Mollemann Mitglied der CDU Von 1970 bis zu seinem Austritt am 17 Marz 2003 gehorte er der FDP an und war ab 1975 im Vorstand der FDP Nordrhein Westfalen von 1982 bis 1983 als stellvertretender und seit 1983 als Landesvorsitzender 1994 trat er von diesem Amt wegen Differenzen mit dem damaligen FDP Bundesvorsitzenden und Aussenminister Klaus Kinkel zuruck von April 1996 bis Oktober 2002 hatte er dieses Amt erneut inne In der Landtagswahl in Nordrhein Westfalen 2000 gelang der FDP unter seiner Fuhrung nach funf Jahren Abwesenheit mit einem Ergebnis von 9 8 Prozent der Stimmen der Wiedereinzug in den Landtag von NRW Im Marz 2003 schied er aus der FDP Landtagsfraktion aus Auf einem FDP Parteitag 1980 mit seinem Mentor Hans Dietrich Genscher links Mollemann war von 1972 bis 2000 und von 2002 bis 2003 Mitglied des Deutschen Bundestages Im Februar 2003 wurde er aus der FDP Bundestagsfraktion ausgeschlossen Von 1981 bis 1997 sowie von Mai 1999 bis Marz 2002 war er Mitglied im FDP Bundesprasidium Von Mai 2001 bis September 2002 war er stellvertretender Bundesvorsitzender Unterlagen uber Mollemanns Tatigkeit fur die FDP befinden sich im Archiv des Liberalismus der Friedrich Naumann Stiftung in Gummersbach Niedersessmar Offentliche Amter BearbeitenNach dem Regierungswechsel im Oktober 1982 wurde Mollemann zum Staatsminister im von Hans Dietrich Genscher geleiteten Auswartigen Amt ernannt Nach der Bundestagswahl 1987 wurde er am 12 Marz 1987 als Bundesminister fur Bildung und Wissenschaft in die von Bundeskanzler Helmut Kohl gefuhrte Bundesregierung Kabinett Kohl III berufen Nach der Bundestagswahl 1990 ubernahm er das Amt des Wirtschaftsministers im Kabinett Kohl IV Durch die deutsche Wiedervereinigung war das Haushaltsdefizit auf den hochsten Stand seit 1975 gestiegen Zur Konsolidierung forderte Mollemann den Abbau von staatlichen Subventionen in Hohe von 10 Milliarden DM jahrlich im Haushalt und drohte bei Nichterreichen dieses Ziels als Minister zuruckzutreten Die CDU CSU FDP Koalition beschloss den Abbau wobei jedoch schon fruher beschlossene Subventionskurzungen eingerechnet wurden 4 5 6 Nach Genschers Rucktritt wurde er am 18 Mai 1992 zum Stellvertreter des Bundeskanzlers ernannt Nach der sogenannten Briefbogenaffare schied er am 21 Januar 1993 aus dem Kabinett aus Vom 2 Juni 2000 bis zu seinem Tod war er Abgeordneter im Landtag Nordrhein Westfalen 13 Wahlperiode 7 Affaren BearbeitenBriefbogenaffare Bearbeiten Neben zahlreichen Erfolgen und Anerkennungen beispielsweise als Bundesminister fur Bildung und Wissenschaft gab es einige politische Skandale Vom Amt des Bundesministers fur Wirtschaft musste er im Januar 1993 zurucktreten da er dessen offizielles Briefpapier verwendet hatte um in einem Brief fur eine Geschaftsidee eines Vetters seiner Ehefrau zu werben Dies wurde als Briefbogenaffare bekannt Bei einem Wahlkampfauftritt 2002 Erzwungener Rucktritt und Comeback Bearbeiten 1994 sprach Mollemann von einem Comeback als Minister worauf Kinkel offentlich nicht reagierte Jedoch trat im Oktober des Jahres der komplette NRW Landesvorstand der FDP zuruck um auch den Vorsitzenden Mollemann zum Rucktritt zu zwingen 8 Bereits zwei Jahre spater war er wieder im Amt des NRW Landesvorsitzenden und fuhrte die Landespartei im Wahlkampf 2000 zu einem ungewohnlichen Erfolg Die FDP die funf Jahre nicht im Dusseldorfer Landtag vertreten war wurde dank seiner Wahlkampfstrategie mit 9 8 Prozent Stimmenanteil in den Landtag NRW zuruckgewahlt Mollemann war gemeinsam mit dem fruheren FDP Bundesgeschaftsfuhrer Fritz Goergen Initiator der Strategie 18 die von der Bundespartei im Mai 2001 angenommen wurde Die Mollemann Affare 2002 2003 Bearbeiten Antisemitismus Vorwurfe und Faltblatt Affare Bearbeiten Mollemann war von 1981 bis 1991 sowie 1993 und erneut seit 1995 Prasident der Deutsch Arabischen Gesellschaft In dieser Eigenschaft ausserte er sich ofter zum Nahostkonflikt zwischen Israel und den Palastinensischen Autonomiegebieten Im Fruhjahr 2002 ubte Mollemann scharfe Kritik am Vorgehen Israels gegenuber den Palastinensern und ausserte Verstandnis fur Selbstmordattentate die er als Form des Widerstands gegen eine volkerrechtswidrige Besetzung ansah Damit stellte er sich hinter Jamal Karsli der damals Mitglied bei Bundnis 90 Die Grunen war Karsli hatte von einem Vernichtungskrieg des israelischen Ministerprasidenten Ariel Scharon gegen die Palastinenser von Nazi Methoden Israels und von einer zionistischen Lobby in Deutschland gesprochen die eine kritische Diskussion uber Israels Politik verhindere 9 Nachdem der Bundesvorstand der Grunen sich von diesen Aussagen distanziert hatte trat Karsli aus der Partei aus Er wurde auf Initiative Mollemanns in die FDP Fraktion Nordrhein Westfalens aufgenommen Dagegen protestierten der Zentralrat der Juden in Deutschland ZdJ und einige prominente FDP Mitglieder wie Hildegard Hamm Brucher die Karslis Wortwahl tendenziell als antisemitisch bewerteten 10 Auf entsprechende Kritik von Michel Friedman dem damaligen ZdJ Vizeprasidenten reagierte Mollemann am 16 Mai 2002 im heute journal wie folgt Wer Ariel Scharon kritisiert wird von bestimmten Leuten in Deutschland in die Ecke des Antisemitismus gestellt Das verbitte ich mir auf das Scharfste Ich furchte dass kaum jemand den Antisemiten die es in Deutschland gibt leider die wir bekampfen mussen mehr Zulauf verschafft hat als Herr Scharon und in Deutschland ein Herr Friedman mit seiner intoleranten und gehassigen Art Uberheblich Das geht so nicht man muss in Deutschland Kritik an der Politik Scharons uben durfen ohne in diese Ecke geschoben zu werden 11 ZdJ Prasident Paul Spiegel warf Mollemann daraufhin vor er bestatige damit jahrhundertealte antisemitische Klischees und zwar die Ansicht von Antisemiten dass Juden durch ihre blosse Existenz oder Ausserungen selbst fur den Antisemitismus verantwortlich sind 12 Bundeskanzler Gerhard Schroder forderte die FDP dazu auf sich von den Angriffen Mollemanns gegen die israelische Regierung zu distanzieren Auch weitere Politiker von SPD und Grunen kritisierten Mollemanns Aussagen 13 Am 31 Mai bedauerte der FDP Bundesvorstand in einer Berliner Erklarung dass durch Ausserungen von Jurgen W Mollemann Anlass fur Missverstandnisse entstanden ist und wies den Vorwurf des Antisemitismus gegen die FDP als ganzes oder gegen einzelne Fuhrungsmitglieder der FDP als ehrverletzend und unberechtigt zuruck 14 Nach weiteren Antisemitismus Vorwurfen gegen Karsli forderte der FDP Bundesvorsitzende Guido Westerwelle Mollemann ultimativ auf Karslis Mitgliedschaft in der FDP Fraktion zu beenden 15 Am 6 Juni 2002 gab Mollemann im Dusseldorfer Landtag den Austritt Karslis aus der FDP Landtagsfraktion bekannt und erklarte Sollte ich die Empfindungen judischer Menschen verletzt haben mochte ich mich entschuldigen 16 Daraufhin solidarisierte sich Westerwelle demonstrativ mit Mollemann Kurz danach nahm dieser jedoch Friedman ausdrucklich von seiner Entschuldigung aus 17 18 Am 17 September 2002 funf Tage vor der anstehenden Bundestagswahl liess Mollemann ohne Rucksprache mit dem Parteivorstand ein Faltblatt in einer Auflage von uber acht Millionen Stuck drucken und an alle Haushalte in Nordrhein Westfalen verteilen Unter der Uberschrift Klartext stellte es Ariel Scharon und Michel Friedman mit Portratfotos dar und griff sie im Begleittext an 19 Diese Aktion Mollemanns und die Aussagen des Faltblatts wurden von Vertretern aller im Bundestag vertretenen Parteien abgelehnt 20 Auch die meisten FDP Landesverbande distanzierten sich von seinem Flugblatt und betonten dies sei kein offizielles Werbematerial der Partei gewesen Laut den Sozialwissenschaftlern Samuel Salzborn und Marc Schwietring wurde durch die von Mollemann ausgeloste Debatte Antisemitismus offen artikuliert strategisch genutzt bagatellisiert ignoriert und damit normalisiert als Teil offentlicher Politik in Deutschlands gesellschaftlicher Mitte Uberdies wurde antisemitischem Denken eine Diskursfahigkeit verschafft die jenseits von zivilisatorischen Motiven agierte Mollemann selbst berief sich auf 35 000 zustimmende Reaktionen In einer Forsa Umfrage zum zeitlichen Hohepunkt der Debatte stimmten 35 Prozent der befragten Personen Mollemanns Aussage zu Friedman verstarke durch sein Auftreten und Verhalten den Antisemitismus nur 24 Prozent waren der Ansicht Mollemann verstarke ihn Die Zahl der antisemitischen Straftaten stieg von 127 im ersten Quartal des Jahres 2002 auf 319 im zweiten Quartal an Auch der damalige Bundestagsprasident Wolfgang Thierse SPD setzte diesen sprunghaften Anstieg mit der Antisemitismus Debatte um Mollemann in Verbindung und sagte man musse Zweifel daran haben dass dies nur Zufall sei 21 Schwarzgeld Affare und Parteiaustritt Bearbeiten Auch wenn die FDP in Nordrhein Westfalen 9 3 Prozent der Zweitstimmen ein Plus von 2 1 Prozentpunkten zur Bundestagswahl 1998 erhielt und Mollemann in seinem Wahlkreis Warendorf uberdurchschnittlich viele Stimmen hinzugewann 22 lastete der FDP Bundesvorstand das schwache bundesweite Wahlergebnis der FDP 7 4 Prozent Mollemann an und forderte ihn noch am Wahlabend zum Rucktritt vom stellvertretenden Parteivorsitz auf Am Folgetag trat er mit der Begrundung zuruck er wolle der FDP eine Zerreissprobe ersparen Einen fur den 10 Oktober 2002 angesetzten Sonderparteitag seines Landesverbandes der auch die Finanzierung seines Faltblatts behandeln sollte liess er mit der Begrundung verschieben er habe einen Schwacheanfall erlitten Der FDP Bundesvorstand beauftragte Gunther Rexrodt die Finanzierung zu prufen dieser fand Anhaltspunkte fur strafrechtlich relevante Verstosse Mollemanns gegen das Parteiengesetz Daraufhin ruckte auch der NRW Landesverband von ihm ab und wollte ihn zur Aufgabe aller politischen Amter auffordern Dem kam Mollemann zuvor indem er am 20 Oktober 2002 seinen Rucktritt vom Vorsitz der Landespartei und Landtagsfraktion erklarte 23 Im Rahmen der Flugblatt 24 25 bzw Faltblatt Affare 26 27 war bis dahin bekannt geworden dass Mollemann am 12 September der Post 838 000 Euro fur die Postwurfsendung des Faltblatts von einem Konto seiner Firma WebTec aus uberwiesen hatte Dann aber hatte er die Post gebeten das Geld zuruckzuuberweisen und spater von einem anderen Konto abzubuchen Am 20 September hatte er ein Sonderkonto des FDP Landesverbands eingerichtet und liess Hans Joachim Kuhl die Summe gestuckelt und verschleiert einzahlen Auf dem Konto gingen bis zum 11 Oktober 145 Einzelspenden zwischen 1000 und 8000 Euro insgesamt 840 000 Euro aus verschiedenen Orten Deutschlands ein 28 Die kurzfristige Neueroffnung und nachtraglichen Spendeneingange erregten den Verdacht einer Straftat Das Zerlegen von Spenden in Teilbetrage und deren Verbuchung um die Herkunft zu verschleiern war seit Juli 2002 mit bis zu drei Jahren Gefangnis strafbar Der FDP Bundesvorstand stellte Mollemann der sich auf Gran Canaria aufhielt ein Ultimatum die Herkunft der Spenden zu nennen Nachdem der Vorstand rechtliche Schritte eingeleitet hatte um diese Auskunft zu erzwingen teilte Mollemann am 20 November mit er habe Druck und Vertriebskosten des Faltblatts in Hohe von 980 000 Euro aus eigenen Mitteln bezahlt und die Summen dafur gestuckelt um nicht als Grossspender in Erscheinung zu treten 29 Weitere Prufungen Rexrodts vom 28 Oktober bis 27 November 2002 ergaben dass der Landesverband NRW unter Mollemann die Herkunft weiterer erheblicher Summen uber Jahre hinweg mittels Schwarzkonten gefalschter Quittungen Dankesschreiben und fehlerhafter Rechenschaftsberichte verschleiert hatte Seit November 2002 ermittelten zudem mehrere Staatsanwaltschaften gegen Unbekannt wegen mutmasslicher Verstosse gegen das Parteiengesetz Untreue und Betrugs Dies nahm der FDP Bundesvorstand zum Anlass Mollemann zum Austritt aus der FDP aufzufordern stellte ihm ein Ultimatum dafur bis 2 Dezember 2002 und drohte ihm andernfalls ein Parteiausschlussverfahren an Westerwelle warf ihm vor er habe die FDP in eine rechtspopulistische Partei verwandeln wollen Daraufhin drohte Mollemann in einem Interview mit der Neugrundung einer Partei die den Tod der FDP bedeuten wurde Er liess das Ultimatum verstreichen und meldete sich vor zwei Anhorungen des Bundesvorstands kurzfristig krank Ein Antrag vom 4 Februar 2003 in der NRW FDP ihn aus dem Landesverband auszuschliessen erhielt keine Mehrheit Eine Ruckgabe seines Bundestagsmandats kundigte er am 8 Februar an reichte sie aber nicht offiziell ein Am 11 Februar beschloss die Bundestagsfraktion der FDP mit 39 von 45 Stimmen ihn auszuschliessen Im Marz erschien Mollemanns Buch Klartext das Westerwelle und andere FDP Prominente als Selbstdarsteller und Karrieristen darstellte Am 17 Marz trat er von sich aus aus der Partei aus behielt aber entgegen mehrfacher Ankundigung sein Bundestagsmandat Damit verlor er die restlichen Sympathien in der FDP 30 31 Am 5 Juni 2003 vormittags hob der Bundestag Mollemanns Immunitat wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung sowie des Verstosses gegen das Parteiengesetz auf Daraufhin durchsuchten Polizei und Staatsanwaltschaft im Rahmen von Ermittlungen gegen ihn Liegenschaften und Geschaftsraume in verschiedenen Bundeslandern darunter auch sein Privathaus Tod BearbeitenMollemann war ein leidenschaftlicher Fallschirmspringer und hatte seine Sprunge haufig auch fur Wahlkampfauftritte in Szene gesetzt Weniger als 30 Minuten nach Aufhebung seiner Immunitat sprang er am 5 Juni 2003 bei Marl mit dem Fallschirm ab Er offnete nach der Freifallphase den Hauptschirm trennte ihn dann aber Den Reserveschirm offnete er nicht was zum ungebremsten Aufschlag auf einem Feld nahe dem Flugplatz Marl Loemuhle fuhrte Er starb an den schweren Aufprallverletzungen Wie spatere Untersuchungen ergaben war der mitgefuhrte Offnungsautomat der den Reservefallschirm automatisch ausgelost hatte nicht eingeschaltet Die mit Mollemann in derselben Absetzmaschine gestarteten Springer bezeugten sie hatten ihn gefragt ob er sich an einer Freifallformation einem sogenannten Sechser Stern beteiligen wurde Er habe erklart er wolle einen Einzelstern scherzhaft fur Solosprung springen An der sonst ublichen gegenseitigen Kontrolle des Offnungsautomaten habe er sich nicht beteiligt weil er ein Glas Wasser holen wollte 32 Die Ermittlungen im Strafverfahren gegen ihn wurden eingestellt Er wurde auf dem Zentralfriedhof im westfalischen Munster beigesetzt 33 Mollemanns Tod wurde von der Staatsanwaltschaft Essen untersucht In einigen Internetforen wurde spekuliert er sei moglicherweise ermordet worden 34 2007 veroffentlichte die Staatsanwaltschaft private Filmaufnahmen eines Fallschirmspringers die Mollemanns letzten Sprung zeigten und 2003 bei den Ermittlungen untersucht worden waren 32 Ihr am 9 Juli 2007 vorgelegter Abschlussbericht schloss Fremdverschulden als Todesursache aus Es konnte aber nicht abschliessend geklart werden ob es sich um einen Unfall oder um Suizid gehandelt hatte 35 Mollemann hatte seinem Parteifreund Wolfgang Kubicki im April 2003 einen Brief ubergeben den Kubicki nur offnen sollte falls ihm etwas passiert sei Nach Kubickis Angaben enthielt der Brief keine Angaben zu den Motiven des Todessprungs 36 Nachwirkungen BearbeitenIm Juli 2009 setzte Wolfgang Thierse der Vizeprasident des deutschen Bundestages gegen die FDP Sanktionen und Ruckzahlungsverpflichtungen wegen Verstossen gegen das Parteiengesetz fest Diese waren im Landesverband der FDP unter Mollemann begangen worden und beliefen sich auf insgesamt 3 463 148 79 Euro Hierin waren bereits 873 500 Euro berucksichtigt welche die FDP im Jahr 2002 vorsorglich bei der Bundestagsverwaltung hinterlegt hatte 37 38 Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht bestatigten diese Entscheidung am 8 Dezember 2009 bzw im November 2011 39 40 41 Ende April 2013 entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig uber die Falligkeit von mindestens zwei Millionen Euro Uber den Rest ca 1 4 Millionen Euro wurde die Angelegenheit mangels ausreichender Tatsachenfeststellungen an das Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg zuruckverwiesen 42 43 Medienberichte die Mollemanns Firma WebTec mit Waffengeschaften im arabischen Raum in Verbindung brachten wurden vom damaligen Leiter des Landeskriminalamts Nordrhein Westfalen als nicht nachvollziehbare Geruchte eingestuft 44 Im Dezember 2004 wurde ein Nachlassinsolvenzverfahren eroffnet das vier Jahre spater mit offenen Verbindlichkeiten in Hohe von etwa drei Millionen Euro abgeschlossen wurde Durch die Steuerschulden aufgrund nicht ordentlich gemeldeter Parteispenden gilt der Fiskus als Hauptglaubiger 45 Ehrungen Bearbeiten1990 Grosses Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland 1998 Grosses Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik DeutschlandSchriften BearbeitenKlartext Fur Deutschland C Bertelsmann Munchen 2003 ISBN 3 570 00755 3 Literatur BearbeitenChristoph Greiner Der Mensch und Politiker Jurgen W Mollemann Eine wissenschaftliche Analyse Ibidem Stuttgart 2010 ISBN 978 3 8382 0052 1 Jurgen und die Detektive In Die Zeit Nr 25 2003 Peter Losche Wovon leben die Parteien Fischer Frankfurt am Main 1984 ISBN 3 596 24262 2 Reimar Oltmanns Mollemanner oder Die opportunistischen Liberalen Eichborn Frankfurt am Main 1988 ISBN 3 8218 1122 6 Weblinks Bearbeiten Commons Jurgen Mollemann Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Wikiquote Jurgen Mollemann Zitate Biographie beim Deutschen Bundestag Literatur von und uber Jurgen Mollemann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Jurgen W Mollemann Der die FDP rettete und fast ruinierte Welt Online 29 Juni 2007 Der Fall Mollemann Tod eines Politikers Einestages 5 Juni 2008 Obduktionsergebnis Mollemann totete sich selbst stern de 17 Juni 2003 WhosWhoEinzelnachweise Bearbeiten Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Gerade auf LeMO gesehen LeMO Jurgen Mollemann In www hdg de Abgerufen am 30 Juni 2016 Dirk Anger Mollemann Appelhoff gibt FDP Fraktionsvorsitz ab In Westfalische Nachrichten Abgerufen am 26 September 2019 Der FC Schalke 04 trauert um sein Aufsichtsratsmitglied Jurgen Mollemann Memento vom 1 Juli 2013 im Webarchiv archive today Schalke04 5 Juni 2003 Bonner Kulisse In zeit de 24 Januar 1992 abgerufen am 21 Januar 2017 Ein Staat im Geldrausch In Der Spiegel Nr 27 1991 online Was geschah wann In wissen de 1 Oktober 2007 abgerufen am 21 Januar 2017 Jurgen Mollemann beim Landtag Nordrhein Westfalen Gunter Hofmann Mollemann zum Rucktritt gezwungen Kinkel ohne Konkurrenz Aber was will die FDP Eine Partei ohne Richtung In zeit de 28 Oktober 1994 abgerufen am 21 Januar 2017 Matthias Gebauer Umstrittener Neu Liberaler Karsli Ich bin kein Antisemit In Spiegel Online 16 Mai 2002 abgerufen am 21 Januar 2017 Hildegard Hamm Brucher Ich schame mich In Der Spiegel Nr 20 2002 online Antisemitismus Debatte in der FDP Mollemann verteidigt Aufnahme von Karsli Spiegel Online 17 Mai 2002 Mollemann Affare Die Zitate die die Republik bewegen In Spiegel Online 5 Juni 2002 abgerufen am 21 Januar 2017 Mollemanns und Westerwelles unertragliche Angriffe gegen Friedman Zentralrat der Juden in Deutschland 22 Mai 2002 Mollemann in der Kritik Schroder fordert klare Distanz n tv 17 Mai 2002 Die Berliner Erklarung der FDP Memento vom 30 Januar 2012 im Internet Archive Liberale de 31 Mai 2002 PDF dpa Geisteshaltung die in der liberalen Familie nichts zu suchen hat In FAZ net 6 Juni 2002 abgerufen am 21 Januar 2017 Antisemitismus Debatte Karsli aus FDP Fraktion ausgetreten Mollemann entschuldigt sich In Spiegel Online 6 Juni 2002 abgerufen am 21 Januar 2017 Westerwelle trifft Spiegel Mollemann streitet weiter mit Friedman In FAZ net 6 Juni 2002 abgerufen am 21 Januar 2017 Kein Pardon Mollemann verscharft Fehde mit Friedman In Spiegel Online 6 Juni 2002 abgerufen am 21 Januar 2017 Heisse Wahlkampfphase Mollemann stankert wieder gegen Friedman In Spiegel Online Abgerufen am 21 Januar 2017 Heisse Wahlkampfphase Mollemann stankert wieder gegen Friedman In Spiegel Online 17 September 2002 abgerufen am 21 Januar 2017 Samuel Salzborn Marc Schwietring Affektmobilisierungen in der gesellschaftlichen Mitte Die Mollemann Debatte als Katalysator des sekundaren Antisemitismus In Samuel Salzborn Hrsg Antisemitismus seit 9 11 Ereignisse Debatten Kontroversen Nomos Baden Baden 2019 S 30 33 37 f Mollemann legt in seinem Wahlkreis zu www welt de 23 September 2002 Udo Leuschner Die Geschichte der FDP Monsenstein und Vannerdat 2005 ISBN 3 86582 166 9 S 317 eingeschrankte Vorschau in der Google Buchsuche Flugblatt Affare FDP supendiert NRW Landesgeschaftsfuhrer In Der Spiegel 24 Oktober 2002 abgerufen am 30 April 2021 Flugblatt Affare Mollemann legt eidesstattliche Erklarung ab In Stern 9 Januar 2003 abgerufen am 30 April 2021 Matthias Geis Der Schonredner und das Biest In Die Zeit 31 Oktober 2002 abgerufen am 30 April 2021 Helmut Breuer Landgericht zwingt Mollemann zum Eid In Die Welt 9 Januar 2003 abgerufen am 30 April 2021 Chronologie einer Affare Vom Flugblatt zum Todessturz In sueddeutsche de 17 Mai 2010 ISSN 0174 4917 sueddeutsche de abgerufen am 21 Januar 2018 Udo Leuschner Die Geschichte der FDP 2005 S 318 f eingeschrankte Vorschau in der Google Buchsuche Udo Leuschner Die Geschichte der FDP 2005 ISBN 3 86582 166 9 S 319 eingeschrankte Vorschau in der Google Buchsuche dpa Mollemann Deshalb erklare ich meinen Austritt aus der FDP In FAZ net 17 Marz 2003 abgerufen am 21 Januar 2017 a b Selbstmord Spekulationen Amateurvideo von Mollemanns Todessturz aufgetaucht In Spiegel Online 29 Juni 2007 abgerufen am 21 Januar 2017 Das Grab von Jurgen Mollemann In knerger de Klaus Nerger abgerufen am 11 August 2019 Es gibt genugend Feinde In tagesspiegel de 10 Juni 2003 abgerufen am 21 Januar 2017 Ermittler Keine neuen Erkenntnisse durch Mollemann Video In Hamburger Morgenpost 29 Juni 2007 Mollemanns Tod bleibt unaufgeklart Memento vom 11 September 2013 im Internet Archive Netzeitung Jens Bauszus Zehn Jahre nach Selbstmord Die funf grossen Ratsel im Fall Jurgen W Mollemann In Focus Online 6 Juni 2013 abgerufen am 21 Januar 2017 jba stj dpa AFP ddp Mollemann Spendenaffare Millionenstrafe fur die FDP In Focus Online 2 Juli 2009 abgerufen am 21 Januar 2017 kh Spendenskandal Mollemann Affare kostet FDP Millionen In zeit de 6 Juli 2009 abgerufen am 21 Januar 2017 FAZ NET Gericht bestatigt Millionenstrafe fur die FDP In FAZ net 8 Dezember 2009 abgerufen am 21 Januar 2017 FDP muss Strafzahlungen wegen Mollemann Spenden leisten Nr 46 2009 In berlin de Abgerufen am 21 Januar 2017 Mollemann Affare Gericht bestatigt Millionenstrafe gegen FDP In Spiegel Online 28 November 2011 abgerufen am 21 Januar 2017 Mollemann Affare FDP muss mindestens zwei Millionen Euro zahlen In sueddeutsche de 25 April 2013 abgerufen am 21 Januar 2017 Bundesverwaltungsgericht Pressemitteilung In bverwg de 25 April 2013 abgerufen am 21 Januar 2017 Hans Leyendecker Mollemann Untersuchung Waffendeals sind nur Geruchte In sueddeutsche de 11 Mai 2010 abgerufen am 21 Januar 2017 Insolvenz beendet Mollemann Glaubiger bleiben auf Schulden sitzen In sueddeutsche de 17 Mai 2010 abgerufen am 21 Januar 2017 Landesvorsitzende der FDP Nordrhein Westfalen Gustav Altenhain 1947 Friedrich Middelhauve 1947 1956 Willi Weyer 1956 1972 Horst Ludwig Riemer 1972 1979 Burkhard Hirsch 1979 1983 Jurgen Mollemann 1983 1994 Joachim Schultz Tornau 1994 1996 Jurgen Mollemann 1996 2002 Andreas Pinkwart 2002 2010 Daniel Bahr 2010 2012 Christian Lindner 2012 2017 Joachim Stamp seit 2017 Vorsitzende der FDP Fraktion im Landtag Nordrhein Westfalen Friedrich Middelhauve 1946 1954 Reinhard Beine 1954 1955 Hermann Kohlhase 1955 1956 Wolfgang Doring 1956 1958 Willi Weyer 1958 1962 Walter Moller 1962 1969 Heinz Lange 1969 1970 Hans Koch 1970 1979 Wolfgang Heinz 1980 Achim Rohde 1985 1995 Jurgen Mollemann 2000 2002 Ingo Wolf 2002 2005 Gerhard Papke 2005 2012 Christian Lindner 2012 2017 Christof Rasche seit 2017 Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland Franz Blucher FDP FVP 1949 1957 Ludwig Erhard CDU 1957 1963 Erich Mende FDP 1963 1966 Hans Christoph Seebohm CDU 1966 Willy Brandt SPD 1966 1969 Walter Scheel FDP 1969 1974 Hans Dietrich Genscher FDP 1974 1982 Egon Franke SPD 1982 Hans Dietrich Genscher FDP 1982 1992 Jurgen Mollemann FDP 1992 1993 Klaus Kinkel FDP 1993 1998 Joschka Fischer Grune 1998 2005 Franz Muntefering SPD 2005 2007 Frank Walter Steinmeier SPD 2007 2009 Guido Westerwelle FDP 2009 2011 Philipp Rosler FDP 2011 2013 Sigmar Gabriel SPD 2013 2018 Olaf Scholz SPD seit 2018 Bildungsminister der Bundesrepublik Deutschland Hans Leussink parteilos 1969 1972 Klaus von Dohnanyi SPD 1972 1974 Helmut Rohde SPD 1974 1978 Jurgen Schmude SPD 1978 1981 Bjorn Engholm SPD 1981 1982 Dorothee Wilms CDU 1982 1987 Jurgen Mollemann FDP 1987 1991 Rainer Ortleb FDP 1991 1994 Karl Hans Laermann FDP 1994 Jurgen Ruttgers CDU 1994 1998 Edelgard Bulmahn SPD 1998 2005 Annette Schavan CDU 2005 2013 Johanna Wanka CDU 2013 2018 Anja Karliczek CDU seit 2018 Siehe auch Liste der deutschen Minister fur Bildung und ForschungWirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland Ludwig Erhard Kurt Schmucker Karl Schiller Helmut Schmidt Hans Friderichs Otto Graf Lambsdorff Manfred Lahnstein Otto Graf Lambsdorff Martin Bangemann Helmut Haussmann Jurgen Mollemann Gunter Rexrodt Werner Muller Wolfgang Clement Michael Glos Karl Theodor zu Guttenberg Rainer Bruderle Philipp Rosler Sigmar Gabriel Brigitte Zypries Peter Altmaier Siehe auch Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie und Liste der deutschen WirtschaftsministerKabinett Kohl III 12 Marz 1987 bis 18 Januar 1991 Helmut Kohl CDU Hans Dietrich Genscher FDP Friedrich Zimmermann CSU Wolfgang Schauble CDU Hans A Engelhard FDP Gerhard Stoltenberg CDU Theo Waigel CSU Martin Bangemann FDP Helmut Haussmann FDP Ignaz Kiechle CSU Dorothee Wilms CDU Norbert Blum CDU Manfred Worner CDU Rupert Scholz CDU Rita Sussmuth CDU Ursula Lehr CDU Jurgen Warnke CSU Walter Wallmann CDU Klaus Topfer CDU Christian Schwarz Schilling CDU Oscar Schneider CSU Gerda Hasselfeldt CSU Heinz Riesenhuber CDU Jurgen Mollemann FDP Hans Klein CSU Rudolf Seiters CDU Sabine Bergmann Pohl CDU Gunther Krause CDU Lothar de Maiziere CDU Rainer Ortleb FDP Hansjoachim Walther DSU Kabinett Kohl IV 18 Januar 1991 bis 17 November 1994 Helmut Kohl CDU Hans Dietrich Genscher FDP Jurgen Mollemann FDP Klaus Kinkel FDP Wolfgang Schauble CDU Rudolf Seiters CDU Manfred Kanther CDU Sabine Leutheusser Schnarrenberger FDP Theo Waigel CSU Gunter Rexrodt FDP Ignaz Kiechle CSU Jochen Borchert CDU Norbert Blum CDU Gerhard Stoltenberg CDU Volker Ruhe CDU Hannelore Ronsch CDU Angela Merkel CDU Gerda Hasselfeldt CSU Horst Seehofer CSU Gunther Krause CDU Matthias Wissmann CDU Klaus Topfer CDU Christian Schwarz Schilling CDU Wolfgang Botsch CSU Irmgard Adam Schwaetzer FDP Heinz Riesenhuber CDU Paul Kruger CDU Rainer Ortleb FDP Karl Hans Laermann FDP Carl Dieter Spranger CSU Friedrich Bohl CDU Normdaten Person GND 11884282X OGND AKS LCCN n90720416 VIAF 37713535 Wikipedia Personensuche PersonendatenNAME Mollemann JurgenALTERNATIVNAMEN Mollemann Jurgen Wilhelm vollstandiger Name KURZBESCHREIBUNG deutscher Politiker FDP MdL MdBGEBURTSDATUM 15 Juli 1945GEBURTSORT AugsburgSTERBEDATUM 5 Juni 2003STERBEORT Marl LoemuhleAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Jurgen Mollemann amp oldid 212862370, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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