NiNa.Az
Justizvollzugsanstalt Brandenburg a d Havel Gefangnis in Deutschland Sprache Beobachten Bearbeiten Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig Zum alten Zuchthaus in der Innenstadt mit Verwendung als KZ und Totungsanstalt siehe Altes Zuchthaus Brandenburg an der Havel Die Justizvollzugsanstalt Brandenburg a d Havel abgekurzt JVA Brandenburg a d Havel ehemals Strafanstalt Brandenburg Gorden allgemein als Zuchthaus Brandenburg Gorden bekannt ist eine Justizvollzugsanstalt des Landes Brandenburg in Brandenburg an der Havel im Stadtteil Gorden In ihr sind mannliche erwachsene Straftater mit bis zu lebenslangen Freiheitsstrafen und Untersuchungshaftlinge untergebracht Sie wurde von 1927 bis 1935 als eine der damals modernsten Haftanstalten Europas fur etwa 1 800 Haftlinge als Nachfolger des Alten Zuchthauses Brandenburg an der Havel errichtet Hauptgebaude Strafanstalt Brandenburg Gorden 1931 Informationen zur AnstaltName Justizvollzugsanstalt Brandenburg a d HavelBezugsjahr 1931Haftplatze 413Mitarbeiter 314 Inhaltsverzeichnis 1 Aktuelle Situation 2 Geschichte 3 Gedenkstatte 4 Ehemalige Haftlinge 4 1 Vor 1945 4 2 Nach 1945 5 Im Zuchthaus hingerichtet oder verstorben 6 Siehe auch 7 Literatur 8 Weblinks 9 EinzelnachweiseAktuelle Situation BearbeitenDie JVA Brandenburg ist ausschliesslich mit mannlichen Strafgefangenen belegt und gliedert sich heute in drei Vollzugsabteilungen eine sozialtherapeutische Abteilung und eine Krankenabteilung Derzeit verfugt die Justizvollzugsanstalt JVA uber eine Belegungsfahigkeit von 88 Haftplatzen fur erwachsene Untersuchungsgefangene 330 Haftplatzen fur erwachsene Strafgefangene 80 Haftplatzen in der sozialtherapeutischen Abteilung SOTHA 100 Haftplatzen fur erwachsene Strafgefangene im offenen Vollzug und 36 Schlafplatzen in der Transportabteilung Hinzu kommen 32 Belegungsplatze im Haftkrankenhaus welches das einzige seiner Art im Land Brandenburg ist Ausserdem betreibt das Haftkrankenhaus eine externe Station im Stadtischen Klinikum der Stadt Brandenburg an der Havel In der JVA Brandenburg an der Havel werden Freiheitsstrafen bis zu lebenslanger Freiheitsstrafe sowie Untersuchungshaft fur den Gerichtsbezirk des Landgerichts Potsdam vollstreckt Insgesamt sind 314 Mitarbeiter angestellt davon 220 im Vollzugsdienst Bis 2014 wurde die gesamte JVA renoviert und sicherheits und ausstattungstechnisch auf den neuesten Stand gebracht Diese Renovierung wurde bei laufendem Betrieb durchgefuhrt wobei nur eine geringe Anzahl der Inhaftierten in andere brandenburgische Haftanstalten beispielsweise die Justizvollzugsanstalt Cottbus Dissenchen und Justizvollzugsanstalt Neuruppin Wulkow verlegt werden mussten Geschichte Bearbeiten Altes Zuchthaus Neuendorfer Strasse 1928 In dem seit Mitte des 19 Jahrhunderts bestehenden Zuchthaus an der Neuendorfer Strasse herrschten katastrophale hygienische Zustande die zum Neubau der Strafanstalt im Stadtteil Gorden fuhrten Dieser Neubau in dem auch die heutige JVA besteht wurde in der Zeit von 1927 bis 1935 als Musteranstalt des humanen Strafvollzugs konzipiert und errichtet Das alte Zuchthaus wurde dann 1931 geschlossen Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurden hier allerdings vorwiegend politische Gefangene Sicherungsverwahrte zum Tode Verurteilte und Gefangene mit teilweise lebenslangen Freiheitsstrafen inhaftiert Mit der Verscharfung des nationalsozialistischen Terrors gegen politische Gegner wurde daher 1940 in diesem Zuchthaus auch eine Hinrichtungsstatte installiert 1 Zusammen mit dem Strafgefangnis Plotzensee bildete die Strafanstalt Brandenburg Gorden die zentrale Hinrichtungsstatte fur den Vollstreckungsbezirk IV 2 Verantwortlicher Scharfrichter war von 1942 bis 1945 Wilhelm Rottger Ab dem 1 August 1940 wurden hier 2 743 Menschen hingerichtet davon 1 722 aus politischen Grunden 3 und mehr als 110 Kriegsdienstverweigerer aus den Reihen der Zeugen Jehovas 4 652 weitere Gefangene kamen durch Krankheiten wie TBC um sieben Haftlinge durch Suizid Die Rote Armee besetzte das Zuchthaus im Zuge der Schlacht um Berlin am 27 April 1945 Nach Kriegsende inhaftierte die Sowjetarmee hier bis 1947 Kollaborateure hauptsachlich Angehorige der Russischen Befreiungsarmee ROA des ehemaligen Generals der Roten Armee Andrei Wlassow 1901 1946 und Untersuchungshaftlinge 3 In der DDR sassen in der Strafanstalt insbesondere Haftlinge die wegen Totungsdelikten zu Strafen ab funf Jahren z T bis zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden waren Dort wurden aber auch politische Haftlinge inhaftiert deren Strafe oft unter funf Jahren lag Gedenkstatte BearbeitenSeit 1949 gibt es Gedenkraume in der Strafanstalt Brandenburg die sich heute innerhalb des Komplexes der Justizvollzugsanstalt Brandenburg a d Havel befinden Sie gehoren als Gedenkstatte Zuchthaus Brandenburg Gorden zur Stiftung Brandenburgische Gedenkstatten Im Jahr 1975 wurden die Raumlichkeiten im Zuge der Feierlichkeiten zum 30 Jahrestages der Befreiung des Zuchthauses durch die Rote Armee grundlegend umgestaltet Das 1947 errichtete Ehrenmal fur die im Zuchthaus Brandenburg Gorden hingerichteten antifaschistischen Widerstandskampfer auf dem Brandenburger Marienberg wurde in diesem Zuge fur Massenkundgebungen mit bis zu 100 000 Teilnehmernden erweitert Seit April 2018 beherbergt das ehemalige Direktorenwohnhaus der Strafanstalt eine Dauerausstellung uber die Geschichte des Zuchthauses 5 Nach einer kurzen Einfuhrung in die Entstehungszeit des Zuchthauses in der Weimarer Republik legt die Ausstellung einen Fokus auf die Zeit des Nationalsozialismus und die DDR Eine Medienstation informiert uber den Strafvollzug in der Gegenwart 6 Der Gedenkort in der heutigen Justizvollzugsanstalt ist in seiner Gestaltung nahezu unverandert Schilder weisen auf die einzelnen Gestaltungselemente hin und ordnen sie historisch ein Seit 2018 gibt es hier ausserdem zwolf exemplarische Biografien von Hinrichtungsopfern sowie eine Projektion der Namen aller bekannter Opfer Wahrend die Dauerausstellung im Direktorenwohnhaus regelmassig geoffnet ist muss ein Besuch der ehemaligen Hinrichtungsstatte im Vorfeld angemeldet werden da diese sich auf dem Gelande der heutigen Justizvollzugsanstalt befindet 7 Die Gedenkstatte bietet auch ausserhalb der Offnungszeiten Fuhrungen sowie Studientage fur Schulklassen Jugendgruppen Auszubildende und Studierende an 8 Ehemalige Haftlinge BearbeitenVor 1945 Bearbeiten Ernst Albert Altenkirch 1935 1945 Richard Arlt 1936 1937 Milo Barus Bruno Baum 1937 1945 Georg Benjamin 1936 1942 Michael Bey 1934 1936 Heinz Brandt Hermann Brill 1939 1943 Otto Buchwitz 1941 1945 Ernst Busch 1943 1945 Adolf Ehrtmann 1944 1945 Ernst Grafenberg 1937 1940 Fritz Grosse 1936 1945 Robert Havemann 1943 1945 Walter Hochmuth 1945 Ernst Hoffmann 1935 1937 Walter Hosterey Hammer 1942 1945 Erich Honecker 1937 1945 Harry Huttel 1937 1940 9 10 Paul Jerchel 1944 Erwin Kerber 1934 1945 Richard Kirn 1943 1945 Wilhelm Kling 1937 1945 Wilhelm Knapp 1945 Hermann Kreutzer Erich Kurschner 1938 1945 Fritz Lange 1943 1945 Paul Laufer 1936 Alfred Lemmnitz 1941 1945 Bruno Max Leuschner 1936 1940 Hans Litten 1934 Robert Menzel 1937 Werner Muller 1944 1945 Alfred Neumann 1942 1945 Ernst Niekisch 1939 1945 Ernst Oschmann 1935 1937 11 Alfred Perl 9 Herbert Sandberg 1934 Ernst Sasse 1942 1945 Hermann Schlimme 1938 1940 Franz Schneider 1943 1945 Alexander Schwab ab 1937 Walter Schwerdtfeger 1937 1944 12 Kurt Seibt 1941 1945 Ugolino Simonazzi 1944 1945 13 Wilhelm Thiele 9 Max Ucker 9 Gustav Urbschat 1936 1944 14 Eduard Wald 1936 1945 Nach 1945 Bearbeiten Heinz Barth ab 1982 Otto Busdorf 1950 1957 Michael Gartenschlager 1965 1971 Ingo Hasselbach um 1988 Benno von Heynitz 1950 1954 Hermann Kreutzer Horst Mahler 2009 2015 2017 Henry Schmidt um 1988 Harry Seidel 1963 1966 Gerhard Weck 1950 1956 Alfred Weiland Wolfgang Welsch 1964 1966 Ulrich Schacht 1974 1976 Jochen Wolf 2001 2004 Georg Wrazidlo 1950 1956Im Zuchthaus hingerichtet oder verstorben Bearbeiten Bernhard Bastlein In Brandenburg hingerichtet DDR Briefmarke 1964 Franz Jacob In Brandenburg hingerichtet Anton Saefkow In Brandenburg hingerichtet nach ihm ist die Strasse Anton Saefkow Allee vor der Justizvollzugsanstalt benannt DDR Briefmarke 1964 Bernhard Almstadt Kommunist und Widerstandskampfer am 6 November 1944 hingerichtet Walter Arndt Zoologe am 26 Juni 1944 hingerichtet Friedrich Aue Kommunist und Widerstandskampfer am 27 November 1944 hingerichtet Bernhard Bastlein Kommunist und Widerstandskampfer am 18 September 1944 hingerichtet Heinrich Bayer Zeuge Jehovas am 15 Mai 1944 hingerichtet Bruno Binnebesel romisch katholischer Priester und Widerstandskampfer am 13 November 1944 hingerichtet Wilhelm Bode Gewerkschafter und Widerstandskampfer genaue Todesumstande unbekannt Max Borrack Widerstandskampfer am 19 Februar 1945 hingerichtet Anton Brugger adventistischer Reformadventist Kriegsdienstverweigerer am 3 April 1943 hingerichtet Walter Budeus Kommunist und Widerstandskampfer am 21 August 1944 hingerichtet Hermann Danz Kommunist und Widerstandskampfer am 5 Februar 1945 hingerichtet Jean Marie Derscheid Zoologe am 13 Marz 1944 hingerichtet Leo Drabent Kommunist und Widerstandskampfer am 20 November 1944 hingerichtet Karl Heinz Engelhorn Berufsoffizier und Widerstandskampfer am 24 Oktober 1944 hingerichtet Hermann Falck Dolmetscher bei der Wehrmacht am 9 April 1943 wegen Wehrkraftzersetzung hingerichtet Karl Freiherr von Thungen Offizier der Reichswehr und der Wehrmacht Widerstandskampfer am 24 Oktober 1944 hingerichtet Friedrich Fromm Offizier der Reichswehr und der Wehrmacht am 12 Marz 1945 hingerichtet Paul Gesche Kommunist und Widerstandskampfer am 21 August 1944 hingerichtet Claudius Gosau Kommunist und Widerstandskampfer am 6 Marz 1944 hingerichtet Alois Grimm SJ romisch katholischer Ordenspriester Jesuit am 11 September 1944 hingerichtet Georg Groscurth Grunder der Widerstandsgruppe Europaische Union am 8 Mai 1944 hingerichtet Nikolaus Christoph von Halem Jurist Geschaftsmann und Widerstandskampfer am 9 Oktober 1944 hingerichtet Alfred Andreas Heiss Kriegsdienstverweigerer am 24 September 1940 hingerichtet Michael Hirschberg SPD Widerstandskampfer erlag am 20 Marz 1937 nach Misshandlungen einem Herzinfarkt Casar Horn Kommunist und Widerstandskampfer am 19 Marz 1945 hingerichtet Albert Jacob am 17 Juli 1944 hingerichtet Franz Jacob Kommunist 1944 hingerichtet Franz Jagerstatter romisch katholischer Kriegsdienstverweigerer am 9 August 1943 hingerichtet Willy Jannasch Kommunist und Widerstandskampfer am 30 September 1938 nach Misshandlungen an Herzversagen verstorben Hugo Kapteina Arbeiter und Widerstandskampfer am 20 April 1945 hingerichtet Kilian Kirchhoff OFM romisch katholischer Ordenspriester Franziskaner am 24 April 1944 hingerichtet Ernst Knaack Kommunist und Widerstandskampfer am 28 August 1944 hingerichtet Erich Knauf Schriftsteller am 2 Mai 1944 hingerichtet Wilhelm Knochel Kommunist und Widerstandskampfer am 24 Juli 1944 hingerichtet Hermann Koehler Bankier und Hitler Kritiker am 8 November 1943 hingerichtet Alfred Kowalke Kommunist und Widerstandskampfer am 6 Marz 1944 hingerichtet Johannes Kreiselmaier Widerstandskampfer am 27 November 1944 hingerichtet 15 Hans Kruger parteiloser Widerstandskampfer am 27 November 1944 hingerichtet Erich Kurz Kommunist und Widerstandskampfer am 21 August 1944 hingerichtet Karl Lade Kommunist und Widerstandskampfer am 8 Januar 1945 hingerichtet Arthur Ladwig Kommunist und Widerstandskampfer am 10 Juli 1944 hingerichtet Georg Lehnig Kommunist und Widerstandskampfer am 28 Marz 1945 hingerichtet Michael Lerpscher Kriegsdienstverweigerer am 5 September 1940 hingerichtet Wilhelm Letonja Zeuge Jehovas und Deserteur am 2 September 1942 hingerichtet Karl Luhr Burgermeister der Gemeinde Woltersdorf Wendland Niedersachsen am 20 Dezember 1943 hingerichtet 16 Max Maddalena Kommunist und Widerstandskampfer am 22 Oktober 1943 an einer schweren Magenerkrankung verstorben Rudolf Mandrella am 3 September 1943 hingerichtet Pali Meller Architekt ungarisch judischer Abstammung am 31 Marz 1943 an Tbc verstorben Albert Merz Christadelphian Kriegsdienstverweigerer am 3 April 1941 hingerichtet 17 18 Franz Mett Kommunist und Widerstandskampfer am 21 August 1944 hingerichtet Max Josef Metzger romisch katholischer Priester am 17 April 1944 hingerichtet Joseph Muller romisch katholischer Priester am 11 September 1944 hingerichtet Kurt Muller Kommunist und Widerstandskampfer am 26 Juni 1944 hingerichtet Theodor Neubauer Kommunist und Widerstandskampfer am 5 Februar 1945 hingerichtet Hans Neumann Kommunist und Widerstandskampfer am 20 November 1944 hingerichtet Erwin Noldner Kommunist und Widerstandskampfer am 6 November 1944 hingerichtet Franz Oswald Zeuge Jehovas und Kriegsdienstverweigerer am 6 Mai 1943 hingerichtet Viktor Pacha adventistischer Reformadventist Kriegsdienstverweigerer am 6 Mai 1943 hingerichtet 19 Stanislaus Peplinski polnischer Zwangsarbeiter Mitglied der Widerstandsgruppe Speyerer Kameradschaft am 19 Marz 1945 hingerichtet Ludwig Pfaltzer adventistischer Reformadventist Kriegsdienstverweigerer am 1 September 1942 hingerichtet Bruno Pfande parteilos Widerstandskampfer am 8 August 1944 hingerichtet 20 Tadeusz Piotrowski polnischer Landarbeiter am 17 Januar 1944 hingerichtet 21 Vinzenz Platajs Zeuge Jehovas am 9 Oktober 1944 hingerichtet Heinrich Preuss Kommunist und Widerstandskampfer am 28 August 1944 hingerichtet Siegfried Radel Kommunist und Widerstandskampfer am 10 Mai 1943 hingerichtet Franz Reinisch romisch katholischer Priester am 21 August 1942 hingerichtet Paul Rentsch Widerstandskampfer Europaische Union am 8 Mai 1944 hingerichtet Fritz Riedel Widerstandskampfer am 21 August 1944 hingerichtet Kurt Ritter Kommunist und Widerstandskampfer am 28 August 1944 hingerichtet Friedrich Rodel Kommunist und Widerstandskampfer am 5 Februar 1945 hingerichtet Immanuel Roder evangelischer Gegner des NS Regimes und Kriegsdienstverweigerer am 17 Oktober 1940 hingerichtet Josef Romer Widerstandskampfer am 25 September 1944 hingerichtet Axel Rudolph Abenteuer und Kriminalschriftsteller am 30 Oktober 1944 hingerichtet Franz Ruschmann Zeuge Jehovas und Wehrdienstverweigerer am 17 Oktober 1942 hingerichtet Anton Saefkow Kommunist und Widerstandskampfer am 18 September 1944 hingerichtet Willi Sanger Kommunist und Widerstandskampfer am 27 November 1944 hingerichtet Johann Schellheimer Kommunist und Widerstandskampfer am 5 Februar 1945 hingerichtet Otto Schmirgal Kommunist und Widerstandskampfer am 24 Oktober 1944 hingerichtet Leo Schneider verurteilt wegen Wehrkraftzersetzung am 14 August 1944 hingerichtet 22 Hermann Schone Generalstabsoffizier Oberstleutnant und Widerstandskampfer am 15 Januar 1945 hingerichtet Jakob Schultheis Sozialdemokrat und Mitglied der Widerstandsgruppe Speyerer Kameradschaft am 19 Marz 1945 hingerichtet Martin Schwantes Kommunist und Widerstandskampfer am 5 Februar 1945 hingerichtet Bernhard Schwentner romisch katholischer Priester am 30 Oktober 1944 hingerichtet Werner Seelenbinder Sportler und Kommunist am 24 Oktober 1944 hingerichtet Wilhelm Selke Kommunist und Widerstandskampfer am 26 Februar 1945 hingerichtet Max Sievers Vorsitzender des Freidenker Verbandes am 17 Januar 1944 hingerichtet Arthur Sodtke Arbeitersportler und Kommunist am 14 August 1944 hingerichtet Friedrich Stoffels Zeuge Jehovas am 14 August 1944 hingerichtet Herbert Splanemann Kommunist und Widerstandskampfer am 29 Januar 1945 hingerichtet Otto Springborn SPD spater KPD Mitglied am 31 Juli 1944 hingerichtet Leo Statz deutscher Unternehmer und entschiedener Kritiker des Nationalsozialismus am 1 November 1943 hingerichtet Stanislaus Szczygielski Kommunist und Widerstandskampfer am 8 Januar 1945 hingerichtet Ferdinand Thomas Kommunist und Widerstandskampfer am 20 November 1944 hingerichtet Hermann Tops Kommunist und Widerstandskampfer am 14 August 1944 hingerichtet Robert Uhrig Kommunist und Widerstandskampfer am 21 August 1944 hingerichtet Anton Uran Zeuge Jehovas und Wehrdienstverweigerer am 23 Februar 1943 hingerichtet Franz Virnich Jurist und romisch katholischer Verbindungsstudent CV am 5 April 1943 infolge schleichender Hinrichtung verstorben Ernst Volkmann romisch katholischer Kriegsdienstverweigerer am 9 August 1941 hingerichtet Alfons Maria Wachsmann romisch katholischer Priester am 21 Februar 1944 hingerichtet Gustav Wegener Kommunist und Widerstandskampfer am 11 Dezember 1944 hingerichtet Arthur Weisbrodt Kommunist und Widerstandskampfer am 6 November 1944 hingerichtet Martin Weise Kommunist und Widerstandskampfer am 15 November 1943 hingerichtet Hans Wolfel Jurist und romisch katholischer Widerstandskampfer am 3 Juli 1944 hingerichtet Pater Paulus Worndl osterreichischer romisch katholischer Ordenspriester Karmelit am 26 Juni 1944 hingerichtet Johannes Wusten Schriftsteller und Kommunist am 26 April 1943 verstorben Richard Zach Lehrer Kommunist Dichter am 27 Januar 1943 hingerichtet Walter Zimmermann Sozialdemokrat und Widerstandskampfer am 8 Januar 1945 hingerichtet Hans Zoschke Metallarbeiter Seemann Sportler und Widerstandskampfer am 26 Oktober 1944 hingerichtet Josef Zott fuhrendes Mitglied in der bayerisch monarchistischen Harnier Widerstandsgruppe am 15 Januar 1945 hingerichtet Leander Zrenner adventistischer Reformadventist Kriegsdienstverweigerer am 9 August 1941 hingerichtet 23 24 Siehe auch BearbeitenListe der Justizvollzugsanstalten in Brandenburg Liste der Justizvollzugsanstalten in Deutschland Zentrale HinrichtungsstattenLiteratur BearbeitenSylvia de Pasquale Sebastian Nagel Hrsg Auf dem Gorden Die Strafanstalt Brandenburg im Nationalsozialismus 1933 1945 und in der DDR 1949 1990 Eine Ausstellung am historischen Ort Metropol Berlin 2020 ISBN 978 3 86331 513 9 Tobias Wunschik Honeckers Zuchthaus Brandenburg Gorden und der politische Strafvollzug der DDR 1949 1989 Vandenhoeck amp Ruprecht Gottingen 2018 ISBN 978 3 525 35124 6 Sylvia de Pasquale Zwischen Resozialisierung und Ausmerze Strafvollzug in Brandenburg an der Havel 1920 1945 Metropol Berlin 2013 ISBN 978 3 86331 115 5 Leonore Ansorg Politische Haftlinge im nationalsozialistischen Strafvollzug Das Zuchthaus Brandenburg Gorden Metropol Berlin 2015 ISBN 978 3 86331 246 6 Leonore Ansorg Politische Haftlinge im Strafvollzug der DDR Die Strafvollzugsanstalt Brandenburg Metropol Berlin 2005 ISBN 3 938690 21 6 Weblinks Bearbeiten Commons Zuchthaus Brandenburg Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Gedenkstatte Zuchthaus Brandenburg Gorden Abgerufen am 26 Juli 2020 Eintrag in der Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg JVA Brandenburg a d Havel Abgerufen am 19 September 2016 Einzelnachweise Bearbeiten Das Zuchthaus Brandenburg 1933 bis 1945 Abgerufen am 3 Mai 2015 Friedrich Zipfel Gedenkstatte Plotzensee Landeszentrale fur politische Bildungsarbeit Berlin Berlin 7 Aufl 1966 S 12 a b Annette Kaminsky Hrsg Orte des Erinnerns Gedenkzeichen Gedenkstatten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR Chr Links Verlag 2 Aufl 2007 Seite 156 online Marcus Herrberger Denn es steht geschrieben Du sollst nicht toten Verlag Osterreich Wien 2005 S 384 418 1946 2018 Geschichte der Gedenkstatte Gedenkstatte Zuchthaus Brandenburg Gorden Abgerufen am 26 Juli 2020 Dauerausstellung im ehemaligen Direktorenwohnhaus Gedenkstatte Zuchthaus Brandenburg Gorden Abgerufen am 26 Juli 2020 Ehemalige Hinrichtungsstatte der NS Justiz Gedenkstatte Zuchthaus Brandenburg Gorden Abgerufen am 26 Juli 2020 Bildungsangebote Gedenkstatte Zuchthaus Brandenburg Gorden Abgerufen am 26 Juli 2020 a b c d Martin Sabrow Erich Honecker Das Leben davor C H Beck 2016 ISBN 978 3 406 69810 1 Biografie von Harry Huttel auf www stolpersteine berlin de abgerufen am 20 Dezember 2018 Biografie Ernst Oschmann Abgerufen am 3 Mai 2015 Walter Uhlmann Sterben um zu leben politische Gefangene im Zuchthaus Brandenburg Gorden 1933 1945 Kiepenheuer amp Witsch 1983 ISBN 3 462 01584 2 Liste der Stolpersteine in der Emilia Romagna Hermann Weber Damals als ich Wunderlich hiess vom Parteihochschuler zum kritischen Sozialisten die SED Parteihochschule Karl Marx bis 1949 Aufbau Verlag 2002 ISBN 3 351 02535 1 Stolpersteine in Berlin Orte amp Biografien der Stolpersteine in Berlin Abgerufen am 17 November 2019 Ernst Bornemann Brucke zur Welt die Ubersee Funkempfangsstelle Luchow Woltersdorf eine Chronik von 1938 bis 1988 Projekte Verlag Cornelius 2008 ISBN 978 3 86634 485 3 James Irvin Lichti Houses on the Sand Pacifist Denominations in Nazi Germany 2008 S 65 Albert Merz was executed in Brandenburg military detention prison on April 3 1941 John Botten The captive conscience 2002 S 106 Marcus Herrberger Denn es steht geschrieben Du sollst nicht toten die Verfolgung religioser Kriegsdienstverweigerer unter dem NS Regime mit besonderer Berucksichtigung der Zeugen Jehovas 1939 1945 Osterreich 2005 ISBN 3 7046 4671 7 S 43 Fritz Wilhelm Sie kampften fur ein besseres Deutschland Aufzeichnungen uber den antifaschistischen Widerstandskampf im Kreis Liebenwerda Hrsg Kreiskommission zur Erforschung der ortlichen Geschichte der Arbeiterbewegung bei der Kreisleitung der SED Bad Liebenwerda S 89 Johannes Tuchel Die Todesurteile des Kammergerichts 1943 bis 1945 Eine Dokumentation VLukas Verlag 2016 ISBN 978 3 86732 229 4 S 65 27 Kolner Ermordet im Zuchthaus Brandenburg Gorden auf der Homepage der Kreisvereinigung Koln des Bundes der Antifaschistinnen und Antifaschisten 29 April 2014 Marcus Herrberger Denn es steht geschrieben Du sollst nicht toten die Verfolgung religioser Kriegsdienstverweigerer unter dem NS Regime mit besonderer Berucksichtigung der Zeugen Jehovas 1939 1945 Osterreich 2005 ISBN 3 7046 4671 7 S 43 Christine Elizabeth King The Nazi State and the New Religions E Mellen Press 1982 ISBN 0 88946 865 6 S 113 Justizvollzugsanstalten in Brandenburg JVA Brandenburg a d Havel JVA Cottbus Dissenchen JVA Luckau Duben JVA Neuruppin Wulkow JVA Spremberg JVA Wriezen Stillgelegt JVA Frankfurt JAA Konigs Wusterhausen 52 421902777778 12 471638888889 Koordinaten 52 25 18 9 N 12 28 17 9 OAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Justizvollzugsanstalt Brandenburg a d Havel amp oldid 210536609, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

buch

, bücher, bibliothek,

artikel

, lesen, herunterladen, kostenlos, kostenloser herunterladen, MP3, Video, MP4, 3GP, JPG, JPEG, GIF, PNG, Bild, Musik, Lied, Film, Buch, Spiel, Spiele
Kontaktiere uns