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Paid Content Sprache Beobachten Bearbeiten Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet Angaben ohne ausreichenden Beleg konnten demnachst entfernt werden Bitte hilf Wikipedia indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfugst Mit Paid Content dt Bezahlinhalte 1 wird der kostenpflichtige elektronische Vertrieb und Handel mit digitalen Inhalten Content in rein digitalen Medien bezeichnet Beispiele fur digitale Medien sind z B das World Wide Web WWW oder Mobile Handy Medien Apps SMS WAP Handylogos klingeltone Dabei konnen in Bezug auf Paid Content und Paid Services unterschiedliche Ausgabemedien wie der PC das Handy oder PDAs etc genutzt werden Paid Content ist dabei von Paid Services zu unterscheiden Ein wesentlicher Unterschied zwischen Paid Content und Paid Services liegt in der Interaktion des Kunden Wird ein einmaliger Download eines Produktes gegen Gebuhren durchgefuhrt spricht man von Paid Content Der Kunde ruft somit digitale Guter ab die als gelieferte Produkte verstanden werden konnen Paid Content ist vor allem im Zusammenhang mit Zeitungsartikeln vgl Paywall und dem Download von Musik zu verbinden Online Auktionen die Handels Plattform als solche ist dagegen z B ein Paid Service der gegen Gebuhren genutzt werden darf Die gesamte Nutzung spielt sich Online ab und eine Benutzerinteraktion ist gegeben Die ersteigerte Ware ist jedoch nicht als Paid Content anzusehen da es sich dabei wiederum um ein erworbenes physisches Gut handelt Paid Services stellen somit gelieferte Dienste dar Bei Paid Content handelt es sich um immaterielle Realguter Inhaltsverzeichnis 1 Konzept 2 Anwendungsbereiche 3 Akzeptanz in Deutschland 4 Anforderungen 5 Alternative Social Payment 6 Literatur 7 EinzelnachweiseKonzept BearbeitenPaid Content ist neben der Online Werbung des Sponsorings und dem Absatz von materiellen Gutern eine weitere Moglichkeit zur Refinanzierung von Websites und somit insbesondere auch Online Inhalten von Verlagen Hosting Erstellung und die Pflege von Internetseiten verursachen hohe Kosten fur den Betreiber die in vielen Fallen nicht durch die klassischen Refinanzierungsmoglichkeiten gedeckt werden konnen Anwendungsbereiche BearbeitenPaid Content erfahrt aktuell vor allem im Bereich des Verlagswesens mit unterschiedlichen Erfolgen eine vermehrte Anwendung Gleichermassen nutzt die Musik Branche die Vorteile des entgeltlichen Angebots von digitalen Waren In Deutschland haben die bisherigen Ertrage in vielen Branchen noch nicht das gewunschte Niveau erreicht Vor allem im privaten Bereich sind User noch seltener gewillt fur Inhalte im Internet zu zahlen Zur beruflichen Weiterbildung also im Business to Business Sektor erfreut sich Paid Content einer steigenden Verbreitung Akzeptanz in Deutschland BearbeitenDas Hauptproblem fur die Durchsetzung von Paid Content liegt hauptsachlich in einer noch geringen Kundenakzeptanz Lange wurde von Anbietern einer Website folgender Kreislauf gepflegt Websites sollten sich hauptsachlich durch Werbeeinnahmen refinanzieren Um Werbetreibende fur seine Seite zu gewinnen mussten jedoch entsprechende Benutzerzahlen vorgewiesen werden konnen Um diese wiederum zu erlangen musste der Anbieter hochwertige oder exklusive Inhalte veroffentlichen Die Kunden sind demnach bis heute daran gewohnt hochwertige Inhalte kostenlos zu erhalten So entstand die oft als Gratis Mentalitat betitelte Haltung von Internet Nutzern Zudem argumentieren viele Kunden dass zum Beispiel journalistische Angebote auch in der Printwelt nahezu kostenfrei seien Hier wurden lediglich die Mehrkosten fur z B den Druck und das Papier bezahlt Ausserdem ist es nicht moglich oder kaum zu rechtfertigen im Nachhinein zuvor kostenlose Angebote kostenpflichtig zu machen Vor allem dann nicht wenn die Konkurrenz ahnliche Inhalte weiterhin kostenlos anbietet Mittlerweile rucken die Medien von dieser Haltung ab und das nicht ohne Grund Laut der regelmassig durchgefuhrten Umfrage W3b von Fittkau amp Maass sind im Juni 2013 knapp 50 Prozent der deutschen Internetnutzer bereit fur Inhalte auch online zu bezahlen 2 Paid Content wird auch von immer mehr Tageszeitungen eingesetzt Aktuell zahlt der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger BDZV 103 Titel die Bezahlmodelle auf ihren Websites eingerichtet haben 3 Im Zeitschriftenbereich bietet die Stiftung Warentest auf ihrem Portal test de bereits seit dem Jahr 2000 bezahlpflichtige Tests an Experimente mit Paid Content gibt es z B auch bei Focus Online mit Google One Pass 4 Zuletzt mehrten sich Untersuchungen die eine steigende Zahlungsbereitschaft fur digitale Presseprodukte feststellen Fur Ende 2014 wird das Marktvolumen mit digitalen Bezahlprodukten deutscher Zeitungen und Zeitschriften auf 190 Mio pro Jahr geschatzt 5 Anforderungen BearbeitenUm Paid Content erfolgreich einzufuhren sollten einige Aspekte bei der Produktentwicklung beachtet und berucksichtigt werden In Anlehnung an Fehr 2003 ergeben sich in gekurzter Form folgende Aspekte Die Konkurrenzlage Bietet die direkte Konkurrenz ahnliche oder dieselben Inhalte kostenfrei an kann dies die erste Hurde fur das Angebot von Paid Content auf der eigenen Seite sein Dennoch kann es sein dass der Kunde nicht die Bereitschaft zeigt erst nach einem kostenfreien Konkurrenzprodukt zu suchen da ihm der zeitliche Aufwand z B zu hoch erscheint Individueller Mehrwert fur den Kunden Die Bepreisung von Inhalten sollte fur den Kunden nachvollziehbar sein und sich lediglich auf Neuerungen oder Innovationen beschranken die dem Kunden einen Mehrwert oder Vorteil bieten Nutzung der aktuellen Standards Es ist von Vorteil die aktuellen Standards des Mediums Internet fur sein Angebot zu nutzen Diese sind z B die Aktualitat Interaktivitat und die Verfugbarkeit Bepreisung Bei der Bepreisung von Produkten oder Inhalten ist in jedem Fall eine eigene statistische Erhebung von Vorteil Umfragen Dritter sollten an dieser Stelle lediglich als Orientierung gelten Das Abrechnungsmodell Am weitesten verbreitet sind Pay per Use Pay per Click Punktekontos das klassische Abonnement oder spezielle Pakete Bundles Die Zahlungsmoglichkeiten Diverse Umfragen ergeben dass Zahlungsabbruche am haufigsten stattfinden weil Kunden der Bezahlvorgang zu kompliziert zu zeitintensiv oder zu unsicher erschien Siehe dazu Micropayment Alternative Social Payment BearbeitenEine Alternative zum klassischen Paid Content sind Modelle des sogenannten Social Payment uber Dienste wie Flattr teilweise auch per PayPal Dabei hat der User weiterhin die Moglichkeit die betreffenden Guter kostenfrei zu konsumieren wird jedoch um eine freiwillige Abgabe gebeten Social Payment Systeme befinden sich noch in den Anfangen sind aber ein in der Medienbranche und Blogosphare stark diskutiertes und wachsendes Phanomen Literatur BearbeitenNielsen Media Changing Models A Global Perspective on Paying for Content Online 2010 blog nielsen com PDF Datei Florian Stahl Paid Content Strategien zur Preisgestaltung beim elektronischen Handel mit digitalen Inhalten Deutscher Universitatsverlag Wiesbaden 2005 ISBN 3 8350 0045 4 Michael Mussig Mirjam Streit Paid Content Kostenpflichtige Inhalte und Services im Web Josef Eul Verlag Koln 2003 ISBN 3 89936 185 7 Nina Kahnwald Michael Sarbacher Thomas Schildhauer Aktive Content Interfaces Paid Content und integrierte Geschaftsmodelle Businessvillage 2005 ISBN 3 934424 02 3 Hannes Fehr Paid Content erfolgreich verkaufen Ein Leitfaden zur Erstellung eines individuellen Konzeptes zum Verkauf von digitalen Inhalten auf Online Portalen hansebuch Verlag Hamburg Berlin 2003 ISBN 3 934880 09 6 Markus Hofmann Paid Content und Paid Services Grundlagen Erfolgsfaktoren Perspektiven VDM Verlag Dr Muller Berlin 2005 ISBN 3 86550 079 X Einzelnachweise Bearbeiten Axel Springer setzt auf Bezahlinhalte Paid Content bald bei Welt und Bild In Internetworld de vom 12 September 2012 Zahlungsbereitschaft fur Musik und Filme im Internet Verband Privater Rundfunk und Telemedien e V VPRT 10 Juni 2013 abgerufen am 25 November 2013 Paid Content Angebote deutscher Zeitungen Memento vom 21 Dezember 2013 im Internet Archive BDZV abgerufen am 6 Februar 2014 Pascal Herbert Google gibt den Start von One Pass bekannt In GoogleWatchBlog 16 Februar 2011 abgerufen am 25 November 2013 190 Mio Jahresumsatz mit Paid Content in Deutschland Normdaten Sachbegriff GND 4777958 5 OGND AKS Abgerufen von https de wikipedia org w index php title Paid Content amp oldid 202042956, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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