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U Bahnhof Boddinstrasse Station der U Bahn Berlin Sprache Beobachten Bearbeiten Der U Bahnhof Boddinstrasse ist ein U Bahnhof der Berliner Linie U8 Er befindet sich unterhalb der Hermannstrasse auf Hohe der Kreuzung Boddinstrasse im Ortsteil Neukolln Der 1927 eroffnete Bahnhof gehort zu den altesten der Linie und wird bei den Berliner Verkehrsbetrieben BVG unter dem Kurzel Bo gefuhrt Bahnsteig Dezember 2017 Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Anbindung 3 Literatur 4 Weblinks 5 EinzelnachweiseGeschichte BearbeitenIm Jahr 1912 gab es die ersten Plane fur eine U Bahn Strecke entlang des Verlaufs der heutigen Linie U8 Nach ersten Massnahmen die durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen wurden kamen die Arbeiten Mitte der 1920er Jahre voran Der U Bahnhof Boddinstrasse gehorte zum ersten Abschnitt der neu zu eroffnenden Linie zwischen Leinestrasse und Gesundbrunnen Die Architekten des Bahnhofs waren Alfred Grenander und Alfred Fehse Sie entwarfen die Station in einfacher Tieflage mit Mittelbahnsteig und Ausgangen zur Strassenmitte in der Hermannstrasse Der sudliche Ausgang wurde mit einem orientalisch wirkenden Hinweisschild versehen am nordlichen Ausgang befand sich eine unterirdische Toilettenanlage Der Grundaufbau des Bahnhofs orientierte sich an den 1923 eroffneten U Bahnhofen der Nord Sud Bahn heutige Linie U6 Die Wandfliesen wurden aus heller grauer Keramik angefertigt und werden von je einer blauen Fliesenreihe ober beziehungsweise unterhalb dieser abgeschlossen Die verkleideten Mittelpfeiler sind ebenfalls in Blau gehalten Als Bahnsteigbelag kam wie damals ublich Asphalt zum Einsatz Die Stationsschilder an den Wanden sind zur besseren Erkennbarkeit in Negativschrift gehalten Sudlich vom Bahnhof schliesst sich eine zweigleisige Kehranlage an Der Bahnhof wurde 1925 1926 vom Neukollner Bezirksamt vorangetrieben Die Eroffnung erfolgte am 17 Juli 1927 auf der anderthalb Kilometer langen Strecke zwischen Boddinstrasse Hermannplatz und Schonleinstrasse Die sudliche Verlangerung zum U Bahnhof Leinestrasse ging am 4 August 1929 in Betrieb Durch alliierte Bombentreffer kam der Betrieb am 23 April 1945 endgultig zum Erliegen Drei Wochen spater wurde zwischen Boddinstrasse und Schonleinstrasse am 14 Mai 1945 der Betrieb wieder aufgenommen drei Tage spater ging es uber Boddinstrasse hinaus bis zur Leinestrasse Der Bahnhof gehorte damit zu den ersten nach dem Krieg wieder in Betrieb genommenen Stationen der Berliner U Bahn Er war bedingt durch seine Lage am Rande des Teltow nicht von den einstromenden Wassermassen aus dem Landwehrkanal betroffen und auch von Bombentreffern weitgehend verschont worden In den 1960er Jahren erfolgte die Schliessung der Toilettenanlage die seitdem verfiel Da sich weder die BVG noch die Berliner Stadtreinigungsbetriebe noch der Bezirk Neukolln fur die Anlage verantwortlich fuhlten waren eine Modernisierung oder ein Abriss der Anlage lange Zeit nicht machbar 1 Der Abriss erfolgte erst 2007 Bahnsteig im U Bahnhof wahrend der Sanierung Dezember 2012 Bahnsteig im U Bahnhof vor Beginn der Sanierungsarbeiten Die BVG hat Anfang 2012 eine Komplettsanierung des Bahnhofs angekundigt 2 Die Bauarbeiten bei denen der Bahnhof auch barrierefrei umgebaut wurde begannen im Herbst 2012 Am 29 November 2013 ging ein Aufzug in Betrieb sodass der Bahnsteig seitdem barrierefrei zuganglich ist Der Abschluss der Instandsetzungsarbeiten war bis 25 August 2014 vorgesehen 3 Wegen umfassender Sanierungsarbeiten war der Zugverkehr zwischen Boddinstrasse und Hermannstrasse vom 12 August 2013 und dem 25 August 2014 unterbrochen 4 Der Bahnhof tragt den Namen von Hermann Boddin von 1874 bis 1907 Gemeindevorsteher und spater Burgermeister von Rixdorf dem heutigen Ortsteil Neukolln 5 Anbindung BearbeitenAm U Bahnhof bestehen Umsteigemoglichkeiten von der Linie U8 zu den Omnibuslinien 104 und 166 der Berliner Verkehrsbetriebe Linie Verlauf Wittenau Wilhelmsruher Damm Rathaus Reinickendorf Karl Bonhoeffer Nervenklinik Lindauer Allee Paracelsus Bad Residenzstrasse Franz Neumann Platz Am Schafersee Osloer Strasse Pankstrasse Gesundbrunnen Voltastrasse Bernauer Strasse Rosenthaler Platz Weinmeisterstrasse Alexanderplatz Jannowitzbrucke Heinrich Heine Strasse Moritzplatz Kottbusser Tor Schonleinstrasse Hermannplatz Boddinstrasse Leinestrasse HermannstrasseLiteratur BearbeitenDenkmalpflege Verein Nahverkehr Berlin e V Hrsg U8 Geschichte n aus dem Untergrund GVE Berlin 1994 ISBN 3 89218 026 1 S 60 Weblinks Bearbeiten Commons U Bahnhof Boddinstrasse Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien BVG Umgebungsplan des Bahnhofs PDF 90 kB Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste Andre Loop Die Bahnhofe der U8 Boddinstrasse Abgerufen am 30 September 2009 Christoph Brachmann Markus Horsch Licht und Farbe im Berliner Untergrund U Bahnhofe der Klassischen Moderne Abgerufen am 30 September 2009 Einzelnachweise Bearbeiten Claudia Fuchs Niemand will das Ortchen Herrenloser Schandfleck am U Bahnhof Boddinstrasse In Berliner Zeitung 30 September 1995 Klaus Wazlak Auch 2012 regiert die Spitzhacke In BVG plus 01 Januar 2012 abgerufen am 13 Februar 2012 U Boddinstrasse Inbetriebnahme des Aufzuges und Ausgangsoffnung Berliner Verkehrsbetriebe 29 November 2013 abgerufen am 5 Dezember 2013 Aushang der BVG am Bahnhof Ehrung zum 100 Todestag von Hermann Boddin 1 2 Vorlage Toter Link www berlin de Seite nicht mehr abrufbar Suche in Webarchiven Info Der Link wurde automatisch als defekt markiert Bitte prufe den Link gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis berlin de Pressemitteilung Berlin 27 Juni 2007 52 480277777778 13 425277777778 Koordinaten 52 28 49 N 13 25 31 OAbgerufen von https de wikipedia org w index php title U Bahnhof Boddinstrasse amp oldid 209307440, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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