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Ulla Schmidt Politikerin 1949 deutsche Politikerin SPD MdB Bundesministerin fur Gesundheit Sprache Beobachten Bearbeiten Ursula Ulla Schmidt 13 Juni 1949 in Aachen als Ursula Radermacher ist eine deutsche Politikerin SPD und Lehrerin fur Sonderpadagogik Sie war von Januar 2001 bis zum Oktober 2009 Bundesministerin fur Gesundheit 2002 bis 2005 auch fur Soziale Sicherung und ist mit acht Jahren und neun Monaten Amtszeit die bisher am langsten amtierende Bundesministerin fur Gesundheit 1 Von 2013 bis 2017 war sie Vizeprasidentin des Deutschen Bundestages Ulla Schmidt 2013 Inhaltsverzeichnis 1 Leben und Beruf 2 Partei und Abgeordnetentatigkeit 2 1 Offentliche Amter 2 2 Ausserparlamentarisches Engagement 3 Kabinette 4 Rezeption 4 1 Satire 4 2 Ehrungen 5 Literatur 6 Einzelnachweise 7 WeblinksLeben und Beruf BearbeitenSie wuchs bei der alleinerziehenden Mutter einer Fabrikarbeiterin auf Nach dem Besuch der Realschule und des Aufbaugymnasiums am Stadtischen Einhard Gymnasium in Aachen begann Ulla Schmidt nach dem Abitur 1968 ein Psychologie Studium an der Hochschule in Aachen und der Padagogischen Hochschule der RWTH Aachen sowie an der Padagogischen Hochschule in Aachen fur das Lehramt fur Grund und Hauptschule das sie 1974 mit dem ersten und 1976 mit dem zweiten Staatsexamen beendete Da sie sich als Angehorige der Studentenorganisation des Kommunistischen Bundes Westdeutschland KBW weigerte eine Verpflichtungserklarung auf das Grundgesetz zu unterschreiben fiel sie unter den Radikalenerlass und wurde nicht in den Schuldienst ubernommen 2 Sie arbeitete dann als Assistentin der Geschaftsfuhrung in Aachen im Kaufhaus Woolworth Danach war sie von 1976 bis 1985 Lehrerin fur Sonderpadagogik und fur Rehabilitation lernbehinderter und erziehungsschwieriger Kinder an der Schule fur Lernbehinderte in Stolberg Von 1980 bis 1984 studierte sie nebenberuflich an der Fernuniversitat in Hagen fur das Lehramt zur Rehabilitation lernbehinderter und erziehungsschwieriger Schulerinnen und Schuler Von 1985 bis 1990 war sie Lehrerin an der Astrid Lindgren Schule fur Erziehungshilfe des Kreises Aachen in Eschweiler Schmidt ist katholisch 3 geschieden und seit 1971 Mutter einer Tochter Partei und Abgeordnetentatigkeit BearbeitenBei der Bundestagswahl 1976 trat Schmidt vergeblich im Wahlkreis Aachen Stadt als Direktkandidatin und auf dem zweiten Platz der Landesliste NRW fur den maoistischen KBW an 4 Mitglied der SPD wurde sie 1983 Schmidt ist Mitglied im Vorstand des SPD Unterbezirks Aachen und im Parteirat Zudem gehort sie dem Leitungskreis des Seeheimer Kreises an und ist seit Juni 2012 Mitglied des SPD Parteikonvents Schmidt war von 1989 bis 1992 Ratsfrau der Stadt Aachen Seit 1990 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages Hier war sie von 1991 bis 1998 Vorsitzende der Querschnittsgruppe Gleichstellung von Frau und Mann Ab 1991 war sie Mitglied im Vorstand der SPD Bundestagsfraktion und von November 1998 bis Januar 2001 stellvertretende Fraktionsvorsitzende In dieser Zeit war sie auch Vertreterin der SPD im ZDF Fernsehrat bis zu ihrer Ernennung zur Bundesministerin Schmidt ist 1990 und 1994 uber die Landesliste Nordrhein Westfalen und danach bei den Wahlen 1998 2002 und 2005 als direkt gewahlte Abgeordnete des Wahlkreises Aachen in den Bundestag eingezogen Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte sie hier 40 5 der Erststimmen Bei der Bundestagswahl 2009 verlor sie ihr Direktmandat sie zog wieder uber die Landesliste der SPD in den Deutschen Bundestag ein genauso wie 2013 und 2017 Im 19 Bundestag ist sie u a Obfrau im Unterausschuss Auswartige Kultur und Bildungspolitik Zudem gehort sie als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss fur Kultur und Medien sowie dem Auswartigen Ausschuss an 5 Zur Bundestagswahl 2021 tritt sie nicht wieder an 6 Offentliche Amter Bearbeiten Nachdem im Zuge der BSE Krise die Gesundheitsministerin Andrea Fischer zuruckgetreten war wurde Ulla Schmidt am 12 Januar 2001 zur Bundesministerin fur Gesundheit ernannt Nach der Bundestagswahl erhielt ihr Ministerium zusatzlich die Kompetenzen fur Soziales aus dem aufgelosten Bundesministerium fur Arbeit und Sozialordnung Sie war daher seit dem 22 Oktober 2002 Bundesministerin fur Gesundheit und Soziale Sicherung In dieser Funktion war Ulla Schmidt massgeblich am Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung beteiligt Seit 2004 muss auf die betriebliche Altersvorsorge der volle Krankenkassenbeitrag gezahlt werden Seit 24 Juni 2005 ist sie Tunnelpatin des Buschtunnel der in ihrem Wahlkreis in Aachen liegt Am 22 November 2005 wurde sie als Bundesministerin fur Gesundheit in die von Angela Merkel gefuhrte Bundesregierung der Grossen Koalition berufen Am 29 Juli 2009 erklarte Schmidt den vorlaufigen Verzicht auf ihre Mitgliedschaft im Kompetenzteam der SPD fur die Bundestagswahl 2009 um den Wahlkampf ihrer Partei nicht zu beeintrachtigen 7 Vorausgegangen war eine intensive Medienberichterstattung uber den Gebrauch ihres Dienstwagens Dieser war in Spanien gestohlen worden nachdem sie ihn fur zwei dienstliche Termine in der Nahe ihres Urlaubsortes und fur die abrechnungspflichtige Selbstnutzung dorthin bestellt hatte Nach ihrer Ruckkehr entschloss sich Schmidt die gesamte Fahrt bis auf 72 Kilometer fur dienstliche Fahrten in Spanien 8 als Selbstnutzung abzurechnen 9 Der Wagen wurde wenige Tage spater wieder aufgefunden 7 Im August 2009 bestatigte der Bundesrechnungshof den ordnungsgemassen Einsatz des Dienstwagens 10 Die von Ulla Schmidt in diesem Zusammenhang getatigte Aussage Das steht mir zu wurde von der Gesellschaft fur deutsche Sprache zum Satz des Jahres 2009 gekurt 11 Am 8 August 2009 wurde Schmidt in das Kompetenzteam des SPD Kanzlerkandidaten Frank Walter Steinmeier berufen 12 Am 27 Oktober 2009 erhielt Schmidt ihre Entlassungsurkunde als Gesundheitsministerin Seit Februar 2010 ist sie als Abgeordnete der SPD im Bundestag Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO und die stellvertretende Leiterin der deutschen Delegation Im Weiteren arbeitet sie als ordentliches Mitglied im Unterausschuss Auswartige Kultur und Bildungspolitik und im Ausschuss Kultur und Medien Sie ist stellvertretendes Mitglied im Auswartigen Ausschuss und im Unterausschuss Zivile Krisenpravention und vernetzte Sicherheit Nach einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten gilt Schmidt als eine der Abgeordneten mit den hochsten Nebeneinkunften des deutschen Bundestages einen erheblichen Anteil dieser bezieht sie mit der Vergutung einer Funktion als Verwaltungsratin des Schweizer Pharmaunternehmens Siegfried Holding 13 In der Lokalpolitik engagiert sie sich in Aachen insbesondere fur Gesundheitsprojekte 14 Ausserparlamentarisches Engagement Bearbeiten In der Filmforderungsanstalt Berlin ist sie stellvertretendes Mitglied des Verwaltungsrates Sie ist ehrenamtliches Mitglied der deutschen UNESCO Kommission und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn 15 Auf dem Bundeskongress der deutschen Bundesvereinigung Lebenshilfe am 22 September 2012 in Marburg wurde Schmidt als Nachfolgerin von Robert Antretter zur Bundesvorsitzenden gewahlt 16 Seit Mai 2013 ist Ulla Schmidt auch Mitglied des Aufsichtsrats von Aktion Mensch Schmidt ist Schirmherrin der Deutschen Hospiz und PalliativStiftung 17 Kabinette BearbeitenKabinett Schroder I Kabinett Schroder II Kabinett Merkel IRezeption BearbeitenSatire Bearbeiten In der Sketchsendung Reformhaus Schmidt des Radiosenders WDR 2 wurde ihre Rolle als Gesundheitsministerin ab 2003 von Katrin Schmick als Ullala parodiert 18 die zum Kult wurde 19 Eine Auswahl der Sketche erschien auf der CD Reformhaus Schmidt anders war namlich schlecht 20 Ehrungen Bearbeiten Ulla Schmidt mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein Westfalen Schmidt wurde 1984 mit dem Elisabeth Norgall Preis ausgezeichnet Die Marie Juchacz Plakette der Arbeiterwohlfahrt wurde ihr 2009 verliehen 2002 wurde ihr als Sonderpreis des THOUET Mundartpreises der Stadt Aachen die 3 Konigs Kette fur herausragende Leistungen zur Forderung der Aachener Mundart verliehen 2010 erhielt sie das Grosse Goldene Ehrenzeichen am Bande fur Verdienste um die Republik Osterreich 21 2018 Verdienstorden des Landes Nordrhein Westfalen 22 Literatur BearbeitenMunzinger Internationales Biographisches Archiv 06 2008 vom 5 Februar 2008 rw erganzt um Nachrichten bis zur Kalenderwoche 34 2009 Tilman Mayer Sabrina van der Putten Schmidt geb Radermacher Ursula Ulla In Udo Kempf Markus Gloe Kanzler und Minister 1988 2005 Biographisches Lexikon der deutschen Bundesregierungen Verlag fur Sozialwissenschaften Wiesbaden 2008 ISBN 978 3 531 14605 8 S 291 300 Einzelnachweise Bearbeiten Das Ende einer Dienstfahrt stern de 29 Juli 2009 U Schmidt Offener Brief an den Regierungsprasidenten in Koln Gegen die Verpflichtung auf das Grundgesetz und das KPD Verbot Aachen 1976 Interview mit Schmidt Memento vom 17 November 2012 im Internet Archive auf gerwin de abgerufen am 30 Oktober 2012 Corinna Emundts Ulla und die Kommunisten in Cicero April 2006 Deutscher Bundestag Abgeordnete Abgerufen am 18 Dezember 2020 Mike Szymanski SPD Wer folgt auf Thomas Oppermann als Bundestagsvizeprasident In sueddeutsche de Suddeutsche Zeitung 17 November 2020 abgerufen am 19 November 2020 a b SPD Wahlkampf ohne Ulla Schmidt In focus de 29 Juli 2009 abgerufen am 29 Juli 2009 Schreiben des Bundesrechnungshofs vom 5 August 2009 auf den Seiten des Bundesministeriums fur Gesundheit Ulla Schmidt kommt Wirtschaftlichkeitsprufung zuvor Meldung von Zeit online vom 10 August 2009 Handelsblatt im Internet Dienstwagenaffare abgerufen am 8 August 2009 Pressebericht in Die Welt Ulla Schmidt im SPD Wahlkampfteam Stuttgarter Nachrichten Stuttgart Germany Nebeneinkunfte im Bundestag Ulla Schmidts lukrative Arbeit nebenher Abgerufen am 27 Dezember 2018 1 Homepage Ulla Schmidt abgerufen am 19 Dezember 2010 Archivlink Memento vom 24 August 2010 im Internet Archive Website Deutscher Bundestag Ulla Schmidt SPD abgerufen am 19 Dezember 2010 Ulla Schmidt ubernahm Vorsitz der Lebenshilfe Memento vom 4 Marz 2016 im Internet Archive Pressemitteilung der Lebenshilfe vom 23 September 2012 abgerufen 24 September 2012 www dhp stiftung de Schirmherrschaft Die Ullala fuhlt sich in Aachen so richtig gut Aachener Nachrichten 23 November 2004 Ulla Schmidt Der Spiegel 24 2004 7 Juni 2004 Ullala Schmidt Reformhaus Schmidt Anders War Namlich Schlecht CD 2004 musik sammler de Aufstellung aller durch den Bundesprasidenten verliehenen Ehrenzeichen fur Verdienste um die Republik Osterreich ab 1952 PDF 6 9 MB Verleihung des Landesverdienstordesn NRW am 2 Juli 2018Weblinks Bearbeiten Commons Ulla Schmidt Sammlung von Bildern Videos und Audiodateien Biographie beim Deutschen Bundestag Homepage von Ulla Schmidt Bundesministerium fur Gesundheit Ulla Schmidt auf abgeordnetenwatch deVizeprasidenten des Deutschen Bundestags aus der SPD Fraktion Carlo Schmid Erwin Schoettle Karl Mommer Hermann Schmitt Vockenhausen Georg Leber Annemarie Renger Heinz Westphal Helmuth Becker Renate Schmidt Hans Ulrich Klose Anke Fuchs Susanne Kastner Wolfgang Thierse Ulla Schmidt Edelgard Bulmahn Thomas Oppermann Dagmar ZieglerGesundheitsminister der Bundesrepublik Deutschland Elisabeth Schwarzhaupt Kate Strobel Katharina Focke Antje Huber Anke Fuchs Heiner Geissler Rita Sussmuth Ursula Lehr Gerda Hasselfeldt Horst Seehofer Andrea Fischer Ulla Schmidt Philipp Rosler Daniel Bahr Hermann Grohe Jens Spahn siehe auch Amtsinhaber seit 1961 beider deutscher StaatenDeutsche Bundesarbeits und Bundessozialminister Anton Storch CDU 1949 1957 Theodor Blank CDU 1957 1965 Hans Katzer CDU 1965 1969 Walter Arendt SPD 1969 1976 Herbert Ehrenberg SPD 1976 1982 Heinz Westphal SPD 1982 Norbert Blum CDU 1982 1998 Walter Riester SPD 1998 2002 2002 2005 Wolfgang Clement SPD Arbeit Ulla Schmidt SPD Soziales Franz Muntefering SPD 2005 2007 Olaf Scholz SPD 2007 2009 Franz Josef Jung CDU 2009 Ursula von der Leyen CDU 2009 2013 Andrea Nahles SPD 2013 2017 Hubertus Heil SPD seit 2018 Siehe auch Bundesministerium fur Arbeit und Soziales und Liste der deutschen ArbeitsministerKabinett Schroder I 27 Oktober 1998 bis 22 Oktober 2002 Gerhard Schroder SPD Joschka Fischer Grune Otto Schily SPD Herta Daubler Gmelin SPD Oskar Lafontaine SPD Werner Muller parteilos Karl Heinz Funke SPD Walter Riester SPD Rudolf Scharping SPD Christine Bergmann SPD Andrea Fischer Grune Franz Muntefering SPD Jurgen Trittin Grune Edelgard Bulmahn SPD Heidemarie Wieczorek Zeul SPD Bodo Hombach SPD ab 1999 Hans Eichel SPD 1999 2000 Reinhard Klimmt SPD ab 2000 Kurt Bodewig SPD ab 2001 Renate Kunast Grune Ulla Schmidt SPD ab 2002 Peter Struck SPD Siehe auch Kabinett Schroder IKabinett Schroder II 22 Oktober 2002 bis 22 November 2005 Gerhard Schroder SPD Joschka Fischer Grune Otto Schily SPD Brigitte Zypries SPD Hans Eichel SPD Wolfgang Clement SPD Renate Kunast Grune Peter Struck SPD Ulla Schmidt SPD Manfred Stolpe SPD Jurgen Trittin Grune Renate Schmidt SPD Edelgard Bulmahn SPD Heidemarie Wieczorek Zeul SPD Kabinett Merkel I 22 November 2005 bis 28 Oktober 2009 Angela Merkel CDU Frank Walter Steinmeier SPD Franz Muntefering SPD bis 21 November 2007 Olaf Scholz SPD ab 21 November 2007 Wolfgang Schauble CDU Brigitte Zypries SPD Peer Steinbruck SPD Michael Glos CSU bis 10 Februar 2009 Karl Theodor zu Guttenberg CSU ab 10 Februar 2009 Horst Seehofer CSU bis 27 Oktober 2008 Ilse Aigner CSU ab 31 Oktober 2008 Franz Josef Jung CDU Ursula von der Leyen CDU Ulla Schmidt SPD Wolfgang Tiefensee SPD Sigmar Gabriel SPD Annette Schavan CDU Heidemarie Wieczorek Zeul SPD Thomas de Maiziere CDU Normdaten Person GND 141151765 OGND AKS VIAF 120391774 Wikipedia Personensuche PersonendatenNAME Schmidt UllaALTERNATIVNAMEN Schmidt Ursula Radermacher Ursula Geburtsname KURZBESCHREIBUNG deutsche Politikerin SPD MdB Bundesministerin fur GesundheitGEBURTSDATUM 13 Juni 1949GEBURTSORT AachenAbgerufen von https de wikipedia org w index php title Ulla Schmidt Politikerin 1949 amp oldid 211521935, wikipedia, wiki, deutsches, deutschland,

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